Der "Drent"

Geschichte

Der Drentsche Patrijshond, auch Rebhuhnhund (patrijs=Rebhuhn) oder Hühnernhund genannt, stammt von Hunden ab, die über Frankreich aus Spanien in die Niederlande kamen. Sie wurden im Osten des Landes, besonders in der Provinz Drente rein erhalten und nicht wie anderswo mit anderen Hunderassen vermischt.
Am 15.Mai 1943 wurde der Drentsche Patrijshond offiziell vom Raad van Beheer op Kynologisch Gebied in Nederland anerkannt. Die Rasse ist unter anderem mit dem Kleinen Münsterländer und dem Epagneul français verwandt.

 

Verhalten/ Charakter

Ein charakteristisches Merkmal vieler Hunde dieser Rasse sind die kreisförmigen Bewegungen ihrer Rute, während sie das Wild suchen und besonders, wenn sie die Spur aufnehmen. Sein Anpassungsvermögen befähigt ihn zur Jagd auf alle Arten von Wild, sowohl auf dem Land als auch im Wasser. Daneben ist er ein guter Apportierhund und Verlorensucher. All diese Eigenschaften sind ihm angeboren, sodass er nur wenig Ausbildung benötigt. Aufgrund seines sanften Charakters wäre es falsch, ihn mit Zwangsmethoden ausbilden zu wollen.  Außerdem ist er intelligent und treu. Wenn man ihn gut erzieht und ausbildet, ist er ein guter Familiehund und Begleiter des Jägers.


Aufgrund seiner Vielseitigkeit fand der Drentsche Patrijshond Verwendung als Bauernhund und wurde für alle auf dem Bauernhof anfallende Arbeiten eingesetzt. So bewachte er Haus und Hof, wurde vor den Karren gespannt, hütete Schafe und wurde zur Jagd mitgenommen. Die jagdlichen Eigenschaften werden heute weitergezüchtet.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Drentsche Patrijshond ist ein gut proportionierter, trocken bemuskelter Hund mit klar umrissenem Körper, der Kraft und auch die Fähigkeit zu einer für einen Jagdhund notwendigen Geschwindigkeit erkennen lässt. Er hat einen keilförmigen Fang, der etwas kürzer ist als der Oberkopf, und eher trockene, nicht herabhängende Lefzen. Seine Körperlänge übertrifft etwas die Widerristhöhe, er ist somit leicht gestreckt. Obschon das Haar am Körper nicht wirklich lang ist, wirkt der Hund langhaarig durch die gut behaarten Behänge und durch die reichere Behaarung an Hals und Brust, durch die Befederung der Vorder- und Hinterläufe sowie durch die rundum reich befederte, buschige Rute.

Batida

Annika